Monatsarchiv: Februar, 2008

Montag, Februar 25th, 2008

Selbstbefriedigung bei Männern

Was ist Selbstbefriedigung?

Die Selbstbefriedigung wird auch "Masturbation" genannt, obwohl dieser Begriff eigentlich nur jenen Teil der Selbstbefriedigung bezeichnet, der mit der Hand ausgeführt wird (lat. manus bedeutet "Hand", lat. stuprare steht für "besudeln, beschmutzen"). Die umgangssprachlichen Begriffe hierfür sind ausgesprochen vielfältig: Wichsen, Schrubben, Abschütteln etc. Die Selbstbefriedigung tritt nicht nur in einer bestimmten Phase des Lebens auf, sondern begleitet uns durch verschiedene Abschnitte.

Schon kleine Kinder bereiten sich selbst ein Lustempfinden, wobei sich die Koordination anfänglich noch schwierig gestaltet. In der Pubertät reift dann das Zusammenspiel aus - dadurch lernen die Heranwachsenden ihren Körper kennen. Sie haben die Möglichkeit, Scheu zu verlieren, was für spätere sexuelle Kontakte von großer Bedeutung sein kann. Ein entsprechendes sexuelles Selbstbewusstsein ist auch für eine Beziehung sehr erfüllend. Die Masturbation nimmt jedoch auch im späteren Leben eine wichtige Rolle ein. So kann sie etwa den Geschlechtsverkehr ergänzen oder ersetzen, wenn z. B. ein Partner aus körperlichen Gründen keinen Geschlechtsverkehr vollziehen kann. Im Zeitalter einer zunehmenden Zahl an Singles nimmt die Selbstbefriedigung zudem sicherlich bei einer Vielzahl von Menschen eine wichtige Position innerhalb des Sexuallebens ein.

Wie oft kann man onanieren?

Eine Norm, wie häufig onaniert wird oder werden sollte, existiert nicht - "normal" ist, so oft wie man will. Gerade männliche Jugendliche können mitunter auch zehn Mal am Tag ein solches Verlangen verspüren. Es gibt aber auch erwachsene Männer, die das Onanieren täglich brauchen, manchmal mehrmals an einem Tag, manchmal seltener. Die Häufigkeit der Selbstbefriedigung ist letztlich individuell unterschiedlich und zudem abhängig von Lebensphase, körperlichem und psychischem Befinden und vielen anderen Faktoren.

Was ist beim "Ersten Mal" zu beachten?

Eine wichtige Voraussetzung für die Onanie ist ein Ort, an dem man ungestört ist und sich nicht ängstigen muss, in einer intimen Situation "ertappt" zu werden. Die Selbstbefriedigung ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, seinen eigenen Körper besser kennen zu lernen. Man sollte damit beginnen, sich zu streicheln - an allen Stellen, denn so erkundet man die eigenen erogenen Zonen, die sich von Mann zu Mann unterscheiden. Beim Streicheln wird der Penis durch die zunehmende Erregung steif. Dann kann man beginnen, den Penis zu masturbieren - wobei nach der "klassischen" Technik der Penis mit der ganzen Hand umklammert wird und die Hand nach oben Richtung Eichel und wieder nach unten zur Peniswurzel hin bewegt wird. Bei vorhandener Vorhaut - wenn der Penis also nicht beschnitten ist - wird diese dabei mitbewegt. Natürlich gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, der Fantasie sind bei der Selbstbefriedigung keine Grenzen gesetzt. Das Gefühl steigert sich in der Folge, wird immer intensiver, bis es schließlich zu einem Orgasmus kommt. Wie dieser Höhepunkt empfunden wird, ist wiederum individuell unterschiedlich, in den meisten Fällen erfolgt dieser gleichzeitig mit dem Samenerguss. Bei den meisten Jungen kommt es im Alter zwischen elf und 14 Jahren zum ersten Samenerguss.

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Sonntag, Februar 3rd, 2008

Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)

Was ist eine Amniozentese?
Amniozentese: Wie gesund das Baby ist

Die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) ist eine Möglichkeit, um den Gesundheitszustand des ungeborenen Kindes (Pränataldiagnostik) zu überprüfen.

Schon in den frühen Schwangerschaftswochen lassen sich bestimmte Erkrankungen oder Fehlbildungen des Fötus diagnostizieren.

Wozu dient eine Amniozentese?

Sie wird zwischen der 15. und 16. Schwangerschaftswoche in folgenden Fällen durchgeführt:

Schwangere, die älter als 35 Jahre sind: Mit steigendem Lebensalter der Mutter erhöht sich auch das Risiko für Veränderungen im Erbgut (Chromosomen). Der Embryo kann schwere Schäden in Form von geistiger oder körperlicher Behinderung davontragen. Eine der bekanntesten Veränderungen ist das Down-Syndrom (Trisomie 21).

Genetischer Defekt bei den Eltern oder anderen Verwandten;

Geburt eines Kindes mit einer Erbkrankheit oder schweren angeborenen Stoffwechselerkrankungen;

Hinweise auf kindliche Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen; diese sind im Rahmen einer Ultraschall-Untersuchung feststellbar;

In der späteren Phase der Schwangerschaft (etwa ab der 30. Schwangerschaftswoche) wird eine Fruchtwasseruntersuchung zur Diagnose folgender Störungen durchgeführt:

Blutgruppen-Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kind;

Bestimmung der kindlichen Lungenreife bei drohender Frühgeburt;

Sicherheit der Amniozentese

Weder die Plazentauntersuchung (Chorionzottenbiopsie), noch die Fruchtwasseruntersuchung bieten eine 100-prozentige Sicherheit. Die Ergebnisse der Chromosomenuntersuchung sind zu 99 Prozent sicher, bei der Diagnostik von Fehlbildungen im Nervensystem des Babys (Neuralrohrdefekten) ist eine Genauigkeit von etwa 90 Prozent zu erzielen.

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