| Product
Information |
Dieser
Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden nur
klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die Informationen
stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar. Sie
ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder
Apotheker.
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| Wie wirkt das Mittel? |
Diflucan (Fluconazol)
ist ein Antimykotikum, also ein Medikament gegen Pilzbefall. Das
Medikament enthält den Wirkstoff Fluconazol, welches bei
Krebspatienten zur Vorbeugung von Candida-Infektionen angewendet wird.
Genauer gesagt findet sich Candida bei 75% der Menschen und ist bei
intaktem Immunsystem ungefährlich. Nach Chemotherapien,
Knochenmarktransplantationen und ähnlichen Krebsbehandlungen ist das
Immunsystem der Patienten stark geschwächt und es kann sich sehr
schnell eine Kandidose entwickeln, also das Erkrankungsbild, bei dem
dieser Hefepilz im Organismus Überhand nimmt.
Durch Schädigung der Zellmembran der Pilzzelle wird der Pilz in seinem
Wachstum gehemmt oder abgetötet. Die Ursache für das Absterben der
Pilzzellen ist die chemische Blockade der Synthese von Ergosterin,
einem Baustein der Pilzzellmembran.
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| In welchen
Anwendungsgebieten wird das Mittel eingesetzt? |
Bei Pilzinfektionen der
Haut und Schleimhaut, Fußpilz, Nagelpilz, Kleienpilzflechte,
Pilzbefall von Mundhöhle, Speisröhre, Atemwegen oder Genitalbereich,
wiederkehrende Pilzinfektion der Scheide, den ganzen Organismus
betreffender Pilzbefall, zur Vorbeugung einer Pilzinfektion infolge
Einnahme bestimmter Medikamente oder Anwendung spezieller
Behandlungsmethoden.
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| Wie wird das Mittel
angewandt? |
Die unzerkauten Kapseln
werden unabhängig vom Essen mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt.
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| Wann darf das Mittel
nicht eingesetzt werden? |
Bei Überempfindlichkeit
gegen Inhaltsstoffe des Präparats oder ähnliche Wirkstoffe. Vorsicht
bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen.
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| Darf das Mittel von
schwangeren und stillenden Frauen angewandt werden? |
Die Anwendung in
Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht erlaubt. Bei
lebensbedrohlichen Zuständen muß der Arzt über eine Einnahme des
Präparats entscheiden.
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| Welche
Nebenwirkungen können auftreten? |
»
Magen-Darm-Beschwerden
» Kopfschmerzen, Schwindel, Krämpfe
» Hauterscheinungen mit Juckreiz und Blutbildstörung
» Überempfindlichkeitsreaktionen
» Gestörte Leber- und Nierenfunktion
» Blutbildstörungen
» Stoffwechselstörungen
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| Wechselwirkungen
sind mit folgenden Substanzen bekannt: |
Antikoagulantien Orale
Antidiabetika Hydrochlorothiazid Phenytoin orale Kontrazeptiva
Rifampicin Cyclosporin
» Theophyllin
» Terfenadin
» Cisaprid, Astemizol
» Zidovudin
» Midazolam, Triazolam
» Rifabutin
» Tacrolimus |
| Warnhinweise |
Das Auftreten von
Begleiterscheinungen ist wegen möglicher Leberschäden dem Arzt
mitzuteilen. Bei schweren Hautreaktionen kontaktieren Sie unverzüglich
Ihren Arzt, die Einnahme des Medikaments darf möglicherweise nicht
fortgesetzt werden. Die Kapseln enthalten Laktose. Diese Menge reicht
wahrscheinlich nicht aus, um spezifische Symptome einer
Laktoseintoleranz auszulösen. Da eine Vielzahl von Medikamenten
Wechselwirkungen hervorruft, informieren Sie Ihren Arzt welche
Arzneimittel Sie sonst noch einnehmen.
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